Der
After des Fuchses dient neben dem Ausscheiden unverdaulicher Nahrungsreste
(Kot) auch zum Markieren. Neben dem Darmausgang befinden sich
im After zwei Drüsen, die Analdrüsen. Diese benetzen
den Kot beim absetzen mit einem Sekret, welches jedem Fuchs seine
individuelle Duftnote gibt. Füchse erkennen sich anhand dieser
Markierungen untereinander.
Auch eine gezielte Markierung aus den Afterdrüsen ohne Kot
abzusetzen ist möglich. Diese besteht dann nur aus einem
kleinen gelblichen Tröpfchen. Doch sie ist es, die den Fuchs
als "Stinker" abstempelt. Sie ist für Mensch und
Fuchs bis zu sechs Wochen riechbar. Der intensive, üble Geruch
wird durch die Einwirkung von Wasser noch verstärkt.
Eine
weitere Drüse befindet sich oberhalb des Afters, kurz hinter
dem Schwanzansatz auf der Schwanzoberseite. Die Viole wird zur
Markierung von Reviergrenzen und dem Bau eingesetzt. Das Sekret
verströmt einen leichten Veilchengeruch, weshalb die Viole
auch Veilchendrüse genannt wird.
Übrigens kann man die Position der Viole anhand eines schwarzen
Flecks auf der Schwanzoberseite sehen. Alle Rotfüchse haben
diesen schwarzen Punkt auf dem Schwanz.
Weitere
Duftsignale setzen Füchse mit Hilfe von Urin
und über Drüsen in den Pfoten
und den Lefzen. Die beiden letzteren spielen dabei allerdings
nur eine untergeordnete Rolle.