Was
die Sinnesleistungen betrifft, sind Füchse uns Menschen in
vielen Punkten weit überlegen.
Die feine Nase z.B. ermöglicht durch ihre besondere Konstruktion,
feinste Geruchsunterschiede zu erkennen, sowie die Bestimmung
der Richtung, aus welcher der Fuchs die Witterung aufgenommen
hat.
Über sogenannte Riechlamellen können Füchse die
Luft beim Einziehen durch die Nase praktisch sieben. Diese Lamellen
bestehen aus vielen kleinen Knochenplättchen, die in der
Anordung an ein Sieb erinnern. Der Fuchs erzeugt so feinste Luftströme,
die er dann auswerten kann.
Schnuppert ein Fuchs sehr intensiv, kann man das Arbeiten der
Riechlamellen als leichte klackernde Geräusche hören.
Der Geruchssinn des Fuchses ist etwa 400 mal besser ausgeprägt
als beim Menschen.